Ehrlichiose

Ehrlichiose ist eine durch Zecken übertragene bakterielle Infektionskrankheit bei Hunden, die durch das Bakterium Ehrlichia canis ausgelöst wird. Die Krankheit befällt vor allem weiße Blutkörperchen und kann in verschiedenen Stadien verlaufen, von akut über subklinisch bis hin zu chronisch. Die Übertragung erfolgt durch den Stich infizierter Brauner Hundezecken (Rhipicephalus sanguineus). 

Symptome:

Die Symptome der Ehrlichiose können vielfältig sein und umfassen Fieber, Lethargie, Gewichtsverlust, Nasenbluten, Erbrechen, blasse Schleimhäute, Schwellungen der Lymphknoten und neurologische Symptome wie Anfälle und Lähmungen. 

Diagnose:

Eine Diagnose kann durch Blutuntersuchungen (Antikörpertest und PCR) gestellt werden. 

Behandlung:

Die Behandlung erfolgt in der Regel mit Antibiotika (z.B. Doxycyclin) über mehrere Wochen. 

Vorbeugung:

Vorbeugend ist ein guter Zeckenschutz und das regelmäßige Absuchen des Hundes nach Zecken wichtig, da es keine Impfung gegen Ehrlichiose gibt. 

Wichtige Hinweise:

  • Ehrlichiose ist vor allem in tropischen und subtropischen Gebieten verbreitet, aber auch im Mittelmeerraum und zunehmend auch in Deutschland anzutreffen. 

Die Krankheit kann in verschiedene Phasen verlaufen, wobei die akute Phase oft von Fieber und anderen unspezifischen Symptomen begleitet wird, während die subklinische Phase symptomfrei sein kann.  Die chronische Phase kann zu Organschäden und einer verkürzten Lebenserwartung führen, wenn sie nicht behandelt wird.  Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend für eine gute Prognose.