Anaplasmose

Anaplasmose ist eine Infektionskrankheit beim Hund, die durch Bakterien der Gattung Anaplasma verursacht wird. Sie wird hauptsächlich durch Zecken übertragen. 

Fieber. Punktförmige Blutungen in der Haut und Nasenbluten. Blasse Schleimhäute. Lahmen aufgrund von Gelenkentzündungen.

Anaplasmose ist heilbar. Unbehandelt kann sie für den Hund jedoch lebensgefährlich werden oder zu schwerwiegenden Folgeschäden führen. Die Krankheit ist jedoch nicht direkt von Hund zu Hund oder zwischen Hund und Mensch ansteckend, sondern erfordert einen Zeckenstich zur Übertragung der Erreger.

Hunde, bei denen eine akute Anaplasmose erkannt und behandelt wird, haben in der Regel eine gute Prognose. Die Therapie der Wahl besteht aus der Gabe von Doxycyclin (5 mg/kg p. o.) alle 12 Stunden über 3 Wochen.

Ein an Anaplasmose leidender Hund (sowie jedes andere Säugetier) ist nicht ansteckend. Die Übertragung der Infektion findet fast ausschließlich über den Zwischenwirt, die Zecke, statt. Ein Hund mit Anaplasmose stellt keine Gefahr für andere Tiere oder Menschen dar.